Erfahrung
Andrei Lisikovs Erfahrung lässt sich am besten als Entwicklung wachsender Verantwortung verstehen: von Software- und Architekturentscheidungen über Produkte und Engineering-Organisationen bis zu Unternehmensführung und Transaktionsverantwortung.
Die ausgewählten Nachweise unterscheiden klar zwischen Anstellung, Unternehmensführung, externem Enterprise-Engagement und strategischen Technologiemandaten. Die Nennung einer Organisation bedeutet weder automatisch ein Arbeitsverhältnis noch ein Kundenendorsement.
Vor der Übernahme voller Unternehmensverantwortung baute Andrei technische und Delivery-Tiefe in komplexen Enterprise-Projektumfeldern in Automotive, Mobilität, Robotik und Industrietechnologie auf.
WiredMinds — Technologie-, Produkt- und Unternehmensverantwortung
Beziehung
CTO und später Geschäftsführer von WiredMinds; er führt das Unternehmen auch nach der Übernahme durch Dealfront weiter.
Kontext
WiredMinds ist ein etabliertes B2B-SaaS-Unternehmen für Website Visitor Intelligence und Sales Technology. Die nächste Entwicklungsphase erforderte mehr als ein isoliertes Engineering-Upgrade: Produkt, Plattform, Daten, Betriebsstrukturen, kommerzielle Prioritäten und Wirtschaftlichkeit mussten gemeinsam weiterentwickelt werden.
Führung und Verantwortung
Andrei entwickelte sich von der technologischen Leitung zur Führung von Produkt- und Plattformentwicklung, Engineering und Infrastruktur. Zugleich trug er unternehmensweite Verantwortung für Daten, Kunden und Partnerschaften, kommerzielle Initiativen, Finanzen und Operations.
Entscheidungen und Verantwortung
- Modernisierung der Plattform- und Infrastrukturgrundlagen bei laufendem Betrieb eines etablierten Produkts.
- Weiterentwicklung von Engineering- und Release-Fähigkeit gemeinsam mit Datenkompetenz und besserer Steuerbarkeit.
- Verbindung von Produktpaketierung und Portfolioentscheidungen mit Kundensegmenten, Enterprise-Integrationen und kommerziellen Prioritäten.
- Führung über Technologie hinaus in Kunden- und Partnerschaftsthemen, Marketinginitiativen, Finanzen und Unternehmensbetrieb.
Qualitative Veränderung
Die Arbeit stärkte Produkt- und Betriebsgrundlagen, erweiterte das Produktportfolio und seine kommerziellen Möglichkeiten und führte WiredMinds zurück in die Profitabilität. Anschließend wurde das Unternehmen erfolgreich von Dealfront übernommen.
Unternehmerische Relevanz
Hier zeigt sich Andreis zentrale Differenzierung besonders klar: Architektur- und Engineering-Kompetenz unter Produkt-, kommerzieller und unternehmerischer Gesamtverantwortung.
Öffentliche Bestätigung
Neues WiredMinds-Produktportfolio · WiredMinds und Dealfront
Zugehörige Perspektive
Modernisieren, Plattform erneuern oder neu bauen: Welche Fakten entscheiden?
Übernahme durch Dealfront — von Due Diligence zur Integration
Beziehung
Andrei vertrat als Geschäftsführer die Unternehmensseite von WiredMinds. Dealfront war der Käufer; die Transaktionsverhandlungen lagen beim Hauptgesellschafter Creathor Ventures.
Situation
Die Übernahme verlangte ein konsistentes Unternehmensbild über Technologie, Produkt, Finanzen, Recht, Organisation und operative Risiken hinweg. Nach dem Closing wurden viele derselben Erkenntnisse und Entscheidungen zu Grundlagen der Integration.
Verantwortung
Andrei trug auf Unternehmensseite die zentrale Verantwortung für Legal, Financial und Technology Due Diligence. Dazu gehörte die Koordination von Informationen und Käuferfragen zu Architektur, Software, Infrastruktur, Security, Daten und Datenschutz, Produkt, Technical Debt, Engineering-Organisation, Lieferanten und Kosten sowie den breiteren rechtlichen und finanziellen Workstreams.
Fortgeführte Verantwortung
Nach der Übernahme setzte sich seine Verantwortung in wesentlichen Integrationsthemen fort: Menschen, Produkt, Daten, kommerzielle Systeme, Kundenkontinuität und AI.
Unternehmerische Relevanz
Die Erfahrung verbindet Transaktionsreife mit operativer Verantwortung nach dem Closing. Due Diligence wird hier weder als Checkliste noch als Sponsor-Qualifikation dargestellt, sondern als tiefes Unternehmensverständnis, das Entscheidungen bis in die Integration trägt.
Öffentliche Bestätigung
Dealfront übernimmt WiredMinds · Unabhängige Transaktionsmeldung von YPOG
Mercedes-Benz-Umfeld — Enterprise-Architektur und Delivery
Beziehung
Externes Technologieengagement im Mercedes-Benz-Umfeld. Es handelte sich nicht um eine direkte Anstellung bei Mercedes-Benz.
Kontext
Connected-Mobility- und Nutzfahrzeuginitiativen verbanden kundennahe Software, Enterprise-Plattformen, Daten, Datenschutz und mehrere Delivery-Partner.
Verantwortung
Andrei arbeitete an Architektur und technischer Koordination für Connected-Vehicle-, Digital-Assistant- und B2B-Nutzfahrzeugkontexte. Dafür mussten Produktintention, Enterprise-Architektur, Privacy by Design, Delivery-Abhängigkeiten und operative Rahmenbedingungen zusammengeführt werden.
Qualitative Veränderung
Das Engagement erweiterte seine Verantwortung von der Systemgestaltung zur Koordination komplexer Technologieentscheidungen über Organisations- und Delivery-Grenzen hinweg.
Unternehmerische Relevanz
Diese Erfahrung bildet den Enterprise-Kontext für seine spätere Unternehmensführung: Entscheidungsklarheit schaffen, wenn Produkt, Architektur, Risiko, externe Partner und Delivery unterschiedlichen Verantwortlichen zugeordnet sind.
Frühere Enterprise- und Industrieerfahrung
Bevor Andrei volle Produkt-, Technologie- und Unternehmensverantwortung übernahm, legte er sein technisches Fundament in komplexen Enterprise-Projektumfeldern. Zu den ausgewählten Umfeldern gehörten BMW, SIXT, ABB Robotics, KUKA, Bosch und TÜV SÜD in Automotive, Mobilität, Robotik und Industrietechnologie.
Die Arbeit entwickelte sich von Softwareentwicklung über Architektur und Enterprise-Integration bis zur komplexen, organisationsübergreifenden Delivery. Sie bildete einen Teil des technischen Fundaments für seine spätere Produkt-, Engineering- und Unternehmensführung.
Angewandte AI in Industriesoftware und Produktstrategie
Ausgewählte Technologiemandate in der Schweiz erweitern Andreis operative Erfahrung um zwei unterschiedliche AI-Entscheidungskontexte: kontrollierte Produktfähigkeit in Industriesoftware sowie Produkt- und Geschäftsmodellarbeit mit agentischer AI.
Die zugehörige Perspektive Wann industrielle AI nicht in Produktion gehen sollte untersucht die Produktionsgrenze zwischen probabilistischer Fähigkeit, deterministischer Validierung und menschlicher Verantwortung.
Perspectix AG
Beziehung
Externes strategisches Technologiemandat für Perspectix AG.
Situation
Perspectix entwickelt anspruchsvolle industrielle Konfigurationssoftware, bei der Produktregeln, Daten, Nachvollziehbarkeit und Wartbarkeit ebenso wichtig sind wie eine überzeugende AI-Demonstration.
Verantwortung und Entscheidungsrahmen
Andrei bewertete Machbarkeit und Produktimplikationen natürlichsprachlicher Eingaben und AI-gestützter Konfigurationsvorschläge. Berücksichtigt wurden Produktlogik, Datenqualität, Erklärbarkeit, Integration, Wartbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
Unternehmerische Relevanz
Die Kernentscheidung lautete nicht, ob AI einen eindrucksvollen Output erzeugen kann. Entscheidend war, an welcher Stelle AI zu einer kontrollierten und wartbaren Produktfähigkeit in einem regelintensiven Umfeld werden kann.
Zürcher MarTech-Unternehmen
Beziehung
Externes strategisches Technologiemandat. Das Unternehmen bleibt anonym.
Verantwortung und Entscheidungsrahmen
Andrei arbeitete an einer agentischen AI-Plattform, der Produktstrategie und AI-gestützten Geschäftsmodellen. Dazu gehörten Fragen der Plattformarchitektur, Produktausrichtung und kommerziellen Logik.
Unternehmerische Relevanz
Das Mandat verbindet neue AI-Fähigkeiten mit den Entscheidungen, die daraus ein kohärentes Produkt und Geschäftsmodell machen—nicht nur eine Sammlung technischer Werkzeuge.
Was die Erfahrungen verbindet
Über alle Kontexte hinweg wiederholt sich derselbe Weg von technischer Möglichkeit zu verantworteter Unternehmensentscheidung:
- Architektur und Rahmenbedingungen tief genug verstehen, um Annahmen belastbar zu hinterfragen;
- Produkt- und Plattformentscheidungen mit Kunden und kommerziellen Prioritäten verbinden;
- Organisationen und Betriebsstrukturen schaffen, die Entscheidungen umsetzen können;
- finanzielle und transaktionsbezogene Konsequenzen verstehen;
- verantwortlich bleiben, wenn aus einer Entscheidung operativer Alltag wird.
Den Karriereweg hinter diesen Beispielen zeigt das Profil.